Radmarathons in Deutschland

Sobald die ersten Strahlen der Frühlingssonne auftauchen und die ersten Blüten an den Bäumen und in Feldern und Wiesen erblühen, sind auch vermehrt Fahrradfahrer auf deutschen Straßen unterwegs. Viele von ihnen radeln nur zum Spaß, oder um gesund und glücklich an ein bestimmtes Ziel zu gelangen und dabei die warme Sonne und die frische Luft zu genießen. Doch ein sehr großer, und stets ansteigender Anteil der Radfahrer sind nicht mit gewöhnlichen Fahrrädern unterwegs. Sie besitzen Rennräder und versuchen stets, ihre Kondition und Ausdauer in jeder freien Minute zu trainieren und zu steigern. Viele der Radfahrer nehmen an einem Radmarathon teil und wollen hierzu möglichst fit sein.

Ein Radmarathon ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Marathon für Räder, genauer Fahrräder. Ähnlich wie bei Laufveranstaltungen starten hier möglichst viele Radfahrer zusammen an einem Startpunkt, um eine vorher abgesteckte Strecke bis zu einem entfernten Ziel zu fahren. Die meisten der Teilnehmer an einem Radmarathon nehmen sicherlich daran Teil, um ein bestimmtes Ergebnis, eine bestimmte Bestzeit zu erreichen. Doch für viele Radfahrer stellt ein Radmarathon schier eine unbekannte und neue Herausforderung dar. Deren Ziel ist es häufig, einfach nur daran teilzunehmen und den gesamten Marathon zu schaffen. Die Zeit spielt anfangs eine eher untergeordnete Rolle.

Deutsche Radmarathons müssen eine Länge von mindestens 200 Kilometern erreichen. Bekannte deutsche Radmarathons sind zum Beispiel der Schwarzwald-Ultra-Rad-Marathon, der Rhön-Radmarathon, der Siegerland-Radmarathon oder der 3-Seen-Radmarathon. Auch länderübergreifende Radmarathons führen durch Deutschland, wie der Gardaman, welcher über Nürnberg bis zum Gardasee führt, oder der FichKona, welcher über eine Gesamtstrecke von 601 km vom Erzgebirge aus bis an die Ostsee gefahren wird.

Streckensimulation vom Rhoen Radmarathon:

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